28./29./30.3: Endspurt!

Montag haben wir vom Hotel aus gearbeitet. Übrigens vom Komfort grundsätzlich viel mehr als ich erwartet hatte; auch generell ist es toll, was IBM da mit dem CSC Programm einem bietet!

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unsere bulligen Torwächter im Hotel

Morgens hatten wir im Team Abstimmungsmeeting, da es langsam hektischer wird wegen des nahenden Abgabetermins. Nachmittags ging es dann noch in die neue Medina („Quartier des Habous“) beim Königspalast und Paschagerichtshof, welche die Franzosen unter modernen städtebaulichen Gesichtspunkten in den 1930er errichtet hatten. Sehr schön, sauber und angenehm ruhig verglichen mit der alten Medina und anderen öffentlichen Plätzen hier. Auch die öffentlichen Gebäude und Läden in dem Quartier sind schön gemacht und bieten gutes Angebot. Vor der Moschee/dem Hauptplatz fehlt unter den Platanen eigentlich nur die Boulebahn um sich in einem (marokkanisch-) südfranzösischen Städtchen zu fühlen.

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Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir (Glenn, Filip und ich) wieder „Streetfood“ ausprobiert: heiße Maronen (nein, es hat hier keinen Schnee!), frische Kaktusfeigen direkt aus der Frucht (unten Effekt davon) und süßes Schmalzgebäck. Haupgericht war dann an einem urigen Grillsnack Wasser+Minztee (eingeschenkt á la marocaine von Glenn), gegrillte Zwiebeln und Tomaten und Spieße mit Brot, die direkt vom Metzgermarkt daneben geholt wurden und ohne Besteck gegessen werden (dafür nimmt man das Brot). Und Zeche für 3 Personen inkl. Trinkgeld war dann 14 EUR. Unser „Streetfood“ Spezialist mit dem meisten Mut im Team ist Glenn, ich bin für „richtige Richtung/Zurückfinden“ und „interessante Sehenswürdigkeiten aufspüren“ zuständig :-).

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wie die Profis!

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na ja, fast wie die Profis

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nach Kaktusfeigengenuß

Abends gab es dann auf der Dachterasse Überraschungsgeburtstagsparty für Frank, der 57. Geburtstag hatte. Der hatte sich sehr gefreut, als wir alle mit Kuchen und Geschenken auftauchten. Danach noch etwas Recherche für Annie, da sie mit ihren Arbeitspaketen nicht so vorankam und dann ins Bett.

Stelle seit dem Wochenende fest, dass es mit anderen Teamkollegen als meinem Kernteam sprachlich mit Englisch besser klappt. Habe da wohl mit einem Australier und „virginischer Schnellsprecherin und Murmlerin“ sprachlich schwieriges Los gezogen :-(. Aber ja, nicht nur an der Stelle ist man definitiv nicht in der gewohnten Komfortzone. Da schlägt dann schon mal auf die Stimmung oder auch wenn es zuhause in der Familie Probleme gibt und man halt nichts machen kann, da man hier ist. Zum Glück klappt es in der Gruppe aber interkulturell sehr gut. Auch so beliebte Themen wie Püntlichkeit oder Verbindlichkeit treten eigentlich nicht auf. Wenn es Probleme gibt, sind die eher in der Persönlichkeit begründet oder treten mit den marokkanischen Akteuren auf.

Was wir zusätzlich zum vereinbarten Projektumfang dem Projekt als „Extra“ (und teilweise als Überraschung) liefern werden ist:

  • ein Diskussionspapier, um eine nationale Dachorganisation der Unternehmensgründerzentren zu initieren, die es nicht gibt, aber sinnvoll wäre
  • und ein kleiner Animationsfilm (über Fiverr.com organisiert) zum Thema „Unternehmenspartner werben“
  • grafische Musterdarstellungen zu Prozessabläufen, Organisationschart, Transition Plan und Überblick zum Mentoring/Coachingablauf
  • ein Changemanagement Handbuch
  • ein USB Stick mit Bildern und einem kleinen Filmzusammenschnitt mit Musik des CSC Projektes
  • und viele, viele IBM Give Aways, die hier in Marokko gut ankamen

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Am Dienstag waren wir wieder in der IBM Casa um konzentriert auf den Abgabetermin am Mittwoch hinzuarbeiten und uns (Glenn und ich) mit Imane und Mahmoud von NEF für die notwendige Onlinekundenbefragung zu treffen. NEF ist bisher sehr zufrieden mit uns, da neben den direkten Projektergebnissen mit Fokus auf Weiterbestehen des Gründerzentrums auch indirekte Effekte durch unsere Tätigkeit entstanden: Kontakte zu neuen Partnern, Kontaktdaten/-angebote zu weiteren wichtigen Ansprechpartnern (Uni, Wali), Ideen und Impulse zu verschiedensten Themen, Lernen von unserem Arbeitsstil und auch Wertschätzung und Stolz bei NEF wie bei den beteiligten jungen Erwachsenen, dass IBM sich für „ihr“ Projekt engagiert. Nach langem Tag ging es dann noch in gutes mexikanisches Restaurant („Tula“).

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Monsieur Bchini, der Leiter von NEF Marokko, Glenn und ich

Am Mittwoch haben wir vom Hotel ausgearbeitet und sind den größten Teil des Vormittags durch unseren Bericht im Detail durchgegangen und haben die noch vorhandenen Lücken gefüllt, um den bis zum Nachmittag zum Ausdrucken fertig zu haben. Wurde dann doch etwas hektischer als geplant. Und Annies Laptop hatte dann auch noch am Dienstag Totalschaden und sie war seitdem (erstaunlich ruhig) am Rotieren um erstmal Reparatur zu organisieren und Ersatzgerät zu bekommen.

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Mittags gab es daher nur was vom Bäcker. Hier ist der französische Einfluß bei geschmeckten 100%. Abends blieben wir im Hotel und aßen und tranken auf der Dachterasse. Nun müssen wir morgen nur noch die Präsentation fertigstellen.

#ibmcsc morocco

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