18./19./20.3.2016: Casablanca/Rabat

Vorgestern gab es noch einmal ein Sicherheitsbriefing wegen des Vorfalls diese Woche und und der Anschläge in der Türkei. Da gibt man sich sehr viel Mühe bzw. ist sehr vorsichtig. Den Tag über waren wir dann, außer dem traditionellen Freitagscouscous, im wesentlichen in den Hotelzimmern und haben einzeln oder im Team an unserem Bericht und Präsentation weitergearbeitet. Auch die wöchentliche Statusmeldung war wieder fällig. Am Anfang nächster Woche haben wird dann Halbzeitmeeting mit dem Klienten und da sollten wir schon einiges zeigen können und auch sehen, ob wir in die richtige Richtung arbeiten. Abends war ich dann zum ersten Mal in „Ricks Café“. Sehr schön in historischem Gebäude gemacht, mit Klavierspieler, Kellner mit Fes und der Film läuft auch in Dauerschleife in einem Salon, und kaum einer merkt, dass es Café erst ein paar Jahre gibt. Wirklich ein Highlight, das einen Besuch wert ist!

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„Casablanca“ in Dauerschleife

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König Mohammed VI wird sehr verehrt

Am Samstag ging es nach morgentlicher Fortsetzung der Projektarbeit mit drei Kollegen mit der ultramodernen Straßenbahn deren Strecke auskundschaften. Die anderen waren mit deren Klienten touristisch unterwegs oder am Morgen nach Fes mit dem Zug aufgebrochen. Zuerst ging es mal zum Hauptbahnhof um Fahrkarten für Rabat zu kaufen und dann Richtung Strandviertel Ain Diab. Das war aber weniger malerisch oder mondän wie erwartet. Von dort ging es, nach dem heute libanesischen Mittagssnack, an der Küste und quer durch die Stadt wieder zu Fuß zurück zum Hotel. Waren 15 km unterwegs! Daher war erstmal Drink auf der Dachterasse notwendig (wegen der Lärmbelästigung im Hotel haben wir nun immerhin jeden Tag einen Drink frei dort, müssen aber wohl daher auch den Lärm weiter ertragen….wobei man sich daran gewöhnt, mich stört das nicht so) und dann nochmal etwas arbeiten und Wäsche waschen.

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diese Vögel gibt es hier öfter, keine Ahnung was das ist; der saß plötzlich in Strauch am Fußweg

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Am Abend waren wir dann noch in kleiner Runde in sehr schönem Lokal („Al-Mounia“) wieder Pastilla essen und vor dem Schlafengehen war dann noch etwas Recherche fällig.

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Heute ging es dann nach Rabat. Ist ungefähr eine Stunde mit dem Zug. Rabat hat als Hauptstadt, Lage an Fluß und Atlantik und Stadt mit langer Geschichte ganz anderes Gepräge als Casa. Sauberer, ruhiger und touristisch interessanter, war richtig erholsam. Wir haben dort zuerst die römische Vorgängersiedlung und spätere Grablege einer Sultansdynastie besucht (Sala/Chellah), dann ging es zum Mausoleum der jetzigen Königsfamilie und der Ruine der Hassanmoschee.

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Danach trafen wir uns mit unseren DOT Projektleiterinnen, die beide in Rabat leben, in sehr traditionellem, leckerem und überraschend günstigen Restaurant bei Medina. Von dort führten uns die beiden zu alten Kasbah, einem malerischen Café dort und dem dortigen Souk. Den Fußmarsch brauchten wir auch nach dem üppigen Essen! Nach Rundfahrt mit deren Autos (marokkanischer Straßenverkehr live!) zu weiteren prägnanten Punkten der Stadt (Küstenstraße, Parlament, Königspalast, Hauptstraße) ging es wieder zum Bahnhof und zurück nach Casa. Hier endete der Tag dann wieder am Rechner mit Arbeit am Projekt, da morgen ein Kliententreffen ansteht.

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#ibmcsc morocco

 

 

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