11./12./13.3.2016: Marakesch

Am Freitag haben wir unseren Input des Klienten vom Vortag verarbeitet und Fragen für Interviews gesammelt. Da wir nicht in die IBM Casablanca fuhren, haben wir das nach einem späteren Frühstück wie sonst wegen des marokkanischen „Sonntags“ entspannt zuerst auf der Dachterasse, dann im Café und mittags beim traditionellen Freitagscouscous gemacht. Unsere Präsentation füllt sich nun ständig. Merke nur, dass, obwohl mein Englisch ja gut ist, ich bei den Konversationen der native speaker teilweise echt vieles nicht mitbekommt wegen Akzent, Sprechgeschwindigkeit oder Dialektwörtern. Ist dadurch oft echt anstrengend das komplett mitzuverfolgen. Hoffe, das ich da noch reinwachse. Nun, dann muss man manches halt laufen lassen! Aber auch andere lernen dazu, z.B. Filip aus Schweden kannte Ärmel hochkrempeln bei Hemden/Pullis nicht (!). Und dass man hier teilweise zum überall erhältlichen frisch gepressten Orangensaft ein Päckchen Zucker zum Nachsüßen (!) bekommt, ist wiederum neu für mich. Und der Autoverkehr beeindruckt uns alle (außer den Indern): man fährt sehr chaotisch, aber auch sehr rücksichtsvoll und defensiv; und die Autos derjenigen, die eines haben, sind eigentlich genauso groß wie bei uns. Auch hier hohe SUV-Dichte und sind Premiumwagen oft zu sehen.

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Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus zur IBM Lokation und hatten noch eine Telefonkonferenz mit dem „Leading to Africa (L4A)“ Team und der CSC Koordinatorin für Europa in London. L4A ist eine Initiative der IBM um Hochschulabsolventen mit Wurzeln in Afrika nach Praktikum in der IBM in Industrieländern mit dem Wissen aus ihrem Studium und ergänzt mit dem IBM Wissen aus dem Praktikum nach Afrika in dort in Aufbau befindliche Landesgesellschaften zu vermitteln. Auch in meinem Team war z.B. eine Kamerunerin, die Teil dieses Programmes ist. Spätnachmittags war dann noch ein Projektstatus per Mail für IBM/DOT fällig.

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Danach ging es weiter Richtung Marrakesch. Dort kamen wir dann abends im Riad direkt in der Altstadt an, einigten uns darauf wer mit wem im Zimmer ist (15 Leute und 5 Zimmer gab es zuzuordnen), richteten uns in den Zimmern ein und gingen dann auf dem Hauptplatz Djema El Fna essen, der wirklich ein überwältigendes Erlebnis ist. Am nächsten Morgen starteten wir dann zu einem sehr schönen Tagesausflug mit Wanderung zu einem Wasserfall ins Altlasgebirge, abends ging es dann in Kleingruppen durch hunderte von Läden und Gassen der Altstadt; auch das ist sehr intensiv, was man da an Waren, Menschen, Armut und Gebäuden sieht. Am Sonntag war dann großer Shopping- und Sehenswürdigkeitentag, da bietet Marrakesch wirklich viel und beeindruckt einen. Unsere Reisen müssen wir übrigens immer von IBM Security freigeben lassen. Die klären das vorab mit der gewählten Unterkunft und der örtlichen Polizei ab.

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Im Team kristallisieren sich nun praktische Sonderrollen heraus: Verhandlungen und Klärung Ungereimtheiten auf Arabisch macht Dina aus Ägypten und sehr gefragt bei Preisverhandlungen ist Saikat aus Indien. Grandios, das bei beiden mitzuverfolgen! Ich trage etwas bei mit meinen, doch wohl besser wie gedachten, Französischkenntnissen.

So, jetzt noch das, was an Infos vom Projekt reinkam übers Wocheende sichten und sich etwas auf Morgen vorbereiten und dann geht es ins Bett.

#ibmcsc morocco

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