5./6.3.2016: Vorbereitungswochenende

Am Samstag, der uns mit Regen und 13 Grad (und zumindestens mich und den einen oder anderen) nach einer nicht so erholsamen Nacht,  aber sehr schönem Frühstück, begrüßte, war bis mittags Briefing zu DOT und dessen Programmen sowie mit dem lokalen Corporate Citizenship Manager Sidi. DOT betreut uns örtlich mit zwei sehr engagierten Kolleginnen (Nisrine & Imane), die derzeit intensiv unsere ersten Schritte begleiten. Themen waren auch Business Etikette, Essens- und Kleidungsregeln, Vermeidung von gesellschaften Fehlern, Sicherheitstipps und allgemein das marokkanische Wertesystem mit Fokus auf Familie. Mittags war dann ein leckeres , langes Willkommensessen und dann ein Bummel mit der Gruppe in unserem Viertel (inkl. Überquerung achtspurige Straße ohne Ampel oder Zebrastreifen; beides wird generell überbewertet….) und kleinere Einkäufe. Bei mir ging es dann rasch ins Zimmer und Schlaf nachholen.

 

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Bilder: privat

So zwischendrin realisiert man dann so Dinge wie, dass man nun wochenlang ohne seine Muttersprache bei allen Herausforderungen auskommen muss, man ab Montag mit den Erwartungen der Klienten konfrontiert wird (kriegen wir das hin?, funktioniert das Team?) und man aus dem Vertrauten ziemlich komplett raus ist. Interkulturalität ist dabei ständig Thema in der Gruppe oder in Kontakt mit unserem Umfeld. Zudem hoffe ich, dass meine Englisch (die allermeisten in Gruppe sind English native speakers und da ist es oft nicht leicht alles zu verstehen) und insbesondere die Französischkenntnisse ausreichen. Nur vier mit mir sind in der Gruppe, die Französisch sprechen, was man im Umgang mit normalen Marokkanern definitiv braucht. Arabisch spricht nur eine Kollegin, der andere arabischsprechende Kollege musste nun leider endgültig aus Gesundheitsgründen absagen.

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Bilder: privat

Am Sonntag haben wir zusammen die Hassan II Moschee besucht, die drittgrößte der Welt. Ein beeindruckendes Bauwerk mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Gläubigen, wunderschönen Kunsthandwerkarbeiten überall und „Cabrio“dach. Danach ging es an der Seepromenade und quer durch Baustellen zu „Rick´s Café“ (nett gemacht, aber siehe Anmerkungen zum Film, leider nicht authentisch) und dann zu einem der alten Stadttore hinter dem ein wunderschönes Gartenrestaurant („La Sqala„) liegt. Hier gab es die marokkanische Nationalspeise Tajine und leckere alkoholfreie Fruchtcocktails.

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Bilder: privat

Dann sind wir quer durch die riesige, alte Medina (inkl. Tempo-Fachverkaufsstand) zum Hotel zurückgelaufen. Machte sehr authentischen, aber auch ärmlichen Eindruck. Touristen sah man da keine, aber viele eindrückliche Bilder, die fasst einer mittelalterlichen Straßenszene ähneln.

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Bilder: privat

Weiter ging es dann ins Administrationsviertel gleich neben unserem Hotel, wo es wunderschöne Verwaltungsgebäude im Stile der 20er/30er Jahre und eine ehemalige Kathedrale gibt. Danach waren teilweise noch letzte Abstimmungen zu den morgigen Präsentationen und Hemdenbügeln für morgen angesagt. Tagesabschluß war dann heute mit Sonnenschein die hoteleigene Roof Top Bar.

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Bilder: privat

Hoffe nun auch, dass ich mich auch ab Montag, um den Kopf und die Zeit für das Projekt zu haben, aus dem, was in der Arbeit in Deutschland läuft, raushalten kann, da ich ja täglich in IBM Mailssystem arbeite.

#ibmcsc morocco

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